Liebe und Geborgenheit

Babys sind in der Regel neun Monate in Mamas Bauch, bis sie das Licht der Welt erblicken. Sie sind im Bauch geschützt, und werden mit allem was sie brauchen versorgt. Sobald sie geboren werden, fangen Erwachsene Erwartungen an ihnen zu haben, Babys sollen ohne Körperkontakt und getrennt von der Mutter in ihrem Bettchen schlafen, sie sollten bloß so schnell wie möglich durchschlafen, weil sie unseren Schlaf stören, man dürfe sie nicht direkt auf dem Arm nehmen, wenn sie weinen und man solle sie nicht so häufig tragen, weil man sie verwöhnen würde. Man solle fürs Stillen oder Fläschen geben genaue pausen einhalten. Wo bleibt da der Instinkt? Die Liebe und die Geborgenheit? Es ist von der Natur vorgesehen, das Babys und Kleinkinder aus ihrem Instinkt heraus sich auf uns verlassen müssen, um ihr überleben zu sichern, und praktisch von Erwachsenen abhängig sind. Wenn sie weinen, versuchen sie uns nur Ihre Bedürfnisse mitzuteilen und nicht uns zu tyrannisieren, wie viele leider denken. Wir müssen ihre Bedürfnisse erkennen und befriedigen. Wir müssen uns anpassen und nicht umgekehrt, wir tragen die Verantwortung für diese kleine hilflose Menschen und deren gesunde psychische und körperlich Entwicklung .

cropped-f06b1008-0bb7-4c31-86f6-1f89d3885827.jpeg

Damals wurden meinem Mann und mir auch solche Glaubenssätze eingeredet, als wir unsere Tochter erwarteten. Dadurch wollte ich sie erstmal auch nur in ihr Bettchen schlafen lassen, oder nach Uhrzeit stillen. Hatten die Sorge sie zu verwöhnen. Ich fühlte mich aber bei dem Ganzen unwohl und schließlich belehrte unsere Tochter uns zum Besseren. Sie konnte wirklich nur ruhig schlafen, wenn sie auf mir lag, sobald ich versuchte sie abzulegen, wurde sie wach. Stillen wollte sie alle 1-2 stunden, und Tagsüber konnte sie nur auf meinem Arm einschlafen/schlafen, da entdeckt ich das Tragen für mich, was meinen Alltag immens erleichterte, das sie ständig bei mir sein wollte, und ich nicht wirklich viel Zeit für anderen Sachen hatte dadurch (nicht mal Pipi). Wenn ich zurück Blicke war diese Zeit so kurz. Klar war es auch anstrengend, der wenige Schlaf (meine Tochter wurde an schlechten Tagen bis zu 10 mal Nachts wach, und schlief erst mit 14 Monate durch, da war ich schon von uns unserem zweiten Wunder gewollt schwanger) kaum Zeit für sich, aber sobald man das ganze mit Liebe betrachtet und nicht als negativ empfindet, wächst man daran und Leichtigkeit tritt ein. Es hat viel mit der Perspektive die man hat zu tun. Bei meinem Sohn konnte ich durch die Erfahrung, die ich mit meine Tochter gesammelt hatte, direkt vieles besser umsetzten und auf meinem Mutterinstinkt hören. Seitdem mache ich, dass was sich gut anfühlt für meine Kinder, weil ich sie kenne. Jedes Kind ist anders und man kann ihm nie zu viel Liebe und Geborgenheit schenken.

Eure Maria

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close